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Erfahre mehr über uns und Cortijo El Sarmiento, unser Boutique Hotel in Andalusien

Der Traum von einem Boutique Hotel in Andalusien und was das Ganze mit Frankreich zu tun hat

Wir sind Yvonne und Carsten Schnoor und gemeinsam mit Yvonnes Eltern, Marlene und Reiner, haben wir Cortijo El Sarmiento, geschaffen, ein schnuckeliges Boutique Hotel in Andalusien, genauer in den Hügel von Mojácar, in der Provinz Almería.

25 Jahre lang haben wir von einem Boutique B&B in Andalusien geträumt, und dann haben wir dieses Schmuckstück gefunden. Wir wussten sofort: das ist es. Das kann der perfekte Platz für Menschen werden, die einen wirklich entspannenden Urlaub verleben möchten. Für uns war es die perfekte Chance, dem täglichen Stress des Stadtlebens zu entfliehen.

Es war unglaublich viel Arbeit, aus dem heruntergekommenen Cortijo das zu machen was es heute ist, aber jede Minute und jeder Cent haben sich gelohnt.

Boutique Hotel in Andalusien | Yvonne und Carsten

Also eine Frage stellt uns wirklich jeder Gast: warum zum Geier eigentlich Mojácar? … und direkt anschließend folgt: und wie habt ihr dieses wunderbare Fleckchen auf dieser Welt entdeckt?

Vom Chambre d’hôtes in Frankreich zum Boutique Hotel in Andalusien

ein Kindheitstraum und seine Folgen

Tja, unsere Auswanderergeschichte ist, wie die Meisten, geprägt von Ideen, Umwegen, Abwegen und der ewigen Veränderung. Es fing alles einmal mit einem Kindheitstraum an und mit meinem Vater Reiner.

Warum auch immer meine Eltern mir meinen französischen Vornamen aussuchten – es war wohl eine Vorahnung. Denn kaum war ich im Lauf- und Erzählalter, war es mein Traum irgendwann ein kleines Boutique Hotel in Südfrankreich zu besitzen, in dem Gäste übernachten können, bewirtet werden und wo es Hühner, Schweine, Ziegen, Hund, Katze, Maus und jede Menge mehr Getiers gibt. Den gleichen Traum hatte auch schon immer mein Vater – ohne die Menge an Getier. Ihm hätten Hühner, Hund und Katze gereicht … vielleicht noch ein Pferd …

Boutique Hotel in Andalusien | Chambres d'Hôtes Schild

Wir wurden beide älter, ich lernte erst mal was „Anständiges“, um dann nach einigen Jahren noch eine Sommelierausbildung zu machen und einen Weinladen zu eröffnen. Und mein Vater trieb sein Unwesen, wie schon sein ganzes Leben, in der Speditionsbranche … ebenfalls erst angestellt und dann später selbstständig. Aber es ist natürlich nicht so, als hätten wir beiden nicht noch mehr Gemeinsamkeiten. Unsere besseren Hälften können da sicherlich ein abendfüllendes Programm drüber schreiben. (Gott sei Dank, schreibe ich hier 🙂 )

Aus Traum mach Wirklichkeit – die Irrungen und Wirrungen auf dem Weg zu unserem Boutique B&B in Andalusien

Als mein Vater dann so langsam in ein Alter kam, wo Worte wie Rente und Pension näher rückten zusammen mit der Frage, was tue ich eigentlich später mal, wenn ich nicht vorm Fernseher enden will, sagte er eines Abends beim Essen den Satz, der am Ende das Leben beider Familien total veränderte: „Sach maa … wenn ich jetzt in Rente gehe – was wäre denn dann jetzt mal so mit dem Hotel in Südfrankreich?

Ja und ich, für eine verrückte Idee immer zu haben und immer auf der Suche nach Sonne und warmem Wetter, sprang so schnell auf diesen Zug auf, dass mein Mann und meine Mutter nur noch staunend hinterher gucken konnten.

Gut, Südfrankreich wurde es dann doch nicht. Die Häuser und Grundstück waren viel zu teuer, die Gesetzgebung zu engstirnig und vor allen Dingen das Wetter zu unstet. Die Winter kalt und nass und die Sommer – und damit die Saison, um davon leben zu können – zu kurz. Es wurde eine Alternative gesucht und Andalusien als „Ganzjahresgutwettergebiet“ für unser B&B war schnell gefunden. Und dann ging sie los – die Suche. Nach Grund und Boden und Haus. Und es war zäh – so zäh!

Die Würfel sind gefallen

Nachdem wir nun wussten, die neue Heimat solle Andalusien werden, stellten wir fest, dass Andalusien doch irgendwie ganz schön grooooooß ist! Da wir ein paar Leute kannten, die zwischen Málaga und Nerja in der Axarquia lebten, haben wir unsere Haussuche erst einmal dort begonnen. Unzählige Häuser haben wir besichtigt und das Ergebnis war immer gleich. Zu klein, zu groß, zu weit ab vom Schuss, zu schlechte Zufahrt, blöder Pool – irgendwas war immer und bei vier Leuten die „must haves“ und „nice to haves“ zu treffen und die „no gos“ zu vermeiden, war jetzt nicht gerade einfach.

Parallel beobachteten wir ein Haus im Internet: in Mojácar (keine Ahnung, wo das genau liegen sollte). Schöne Bilder, schöner Grundriss, aber ein Preis, der leider unser Budget total überschritt. Also schauten wir weiter – nun schon zwischen Nerja und Estepona. Der Radius hatte sich also verdoppelt und damit auch die Chance, etwas Passendes zu finden.

Der Tag der alles änderte

Und dann kam der Tag! Wie so oft surfte ich morgens durch das Internet und durch die verdächtigen Haus-Kauf-Portale und wie so oft sah ich immer wieder die Häuser, die ich schon so oft gesehen hatte – manche nur im Netz, manche sogar im Original – und die leider nicht das waren, was wir suchten. Aber Stopp! An diesem Tag fiel mein Blick auf dieses Haus in Mojácar und es war – billiger geworden! Tschacka! Auf zum Rest der Familie mit der frohen Kunde. Da alle das Haus „online-betrachtet“ als ganz tauglich eingestuft hatten, war der Frust groß ,dass der Preis trotzdem immer noch zu hoch war. Also weiter suchen. Die nächsten Wochen gingen ins Land und, langer Rede kurzer Sinn, der Preis sank noch einmal.

Also Termin gemacht, ab in den Flieger und auf zur ersten Besichtigung. Wie auch schon vorher, habe ich die Besichtigungen immer zuerst mit meiner Mutter gemacht, da wir ja nun keinen Weinladen und damit etwas mehr Zeit hatten, als unsere Männer. Und sagen wir mal so: wir waren nach der Besichtigung vorsichtig optimistisch … also meine Mutter. Ich war euphorisch, gedanklich schon fertig mit dem Umzug, hatte schon alles durchgeplant. Naja ich bin halt die etwas Durchgeknalltere in der Familie.

Kaum zu Hause mit gefühlten drei Million Bildern waren auch die Männer nicht ganz abgeneigt. Also haben wir alle einen Urlaub in der möglichen neuen Heimat gebucht, um mal zu gucken, wie sich das so anfühlt, wenn man länger in Mojácar ist. Mojácar? Achja, das Dorf, von dem wir vorher noch nie gehört hatten. In Andalusien, soviel war uns klar … das kennt ja jeder … Sevilla, Cadiz, Sherry, Alhambra, Pferde, Costa de la Luz. Aber Provinz Almería?

Der Urlaub war super. Den Männern hat das Haus auch richtig gut gefallen. Es war einfach perfekt für Alle.

Uns gefielen aber vor allem auch diese nicht verbauten Strände, die Natur zwischen Meer, Strand und Bergen, Aktiv sein und Faulenzen können zur gleichen Zeit. Das Naturschutzgebiet Cabo de Gata, die einzige und einzigartige europäische Wüste bei Tabernas, die Grotten von Sorbas, die Weinanbaugebiete am Rio de Andarax und am Rio de Almanzora, Olivenöl, Jamon, Käse, Fisch, Obst, Gemüse … wir waren Feuer und Flamme. Naja, und nachdem wir dann alle unsere „must haves“ erfüllt sahen und die meisten „nice to haves“ ebenfalls, haben wir ein Gebot abgegeben.

Damit fing nun das Warten an. Der Eigentümer zeigte sich wenig begeistert und es wäre gelogen wenn ich sage, die Einigung war ein Kinderspiel. Es wurde geschimpft, geweint, diskutiert, verstanden, nicht verstanden, es entstanden doch plötzliche Ängste – kurz es war eine Achterbahn der Gefühle und auch eine ganz schöne Belastungsprobe für unsere Familie.

Am Ende hat es mit unserem exklusiven B&B in Andalusien geklappt, wovon Ihr Euch jetzt live und in Farbe überzeugen könnt, und das ist das Wichtigste und heute auch das Einzige was noch zählt. Und wenn Ihr dann hier seid, erzählen wir Euch dann von unserem Umzug, den Umbauten und den damit verbundenen Katastrophen 🙂

Besucht uns im Cortijo El Sarmiento – deinem Boutique Hotel in Andalusien.
Wir freuen uns auf dich!

Yvonne & Carsten
Marlene & Reiner

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