Meine Tipps für Almería

“meine Tipps für Almería” ist ein Gastbeitrag von Nicole Biarnés von Freibeuter Reisen

Almeria ist eine bisher wenig entdeckte Ecke Andalusiens …

Im Gegensatz zu der Gegend um Malaga herum, die wirklich schön, aber eben auch schon sehr voll ist, findest Du hier noch wunderschöne Naturlandschaften, authentische kleine Dörfer und tolle Menschen. Um sich abseits der Menschenmassen ein paar Tage im Duft von Jasminblüten und Orangenbäumen zu entspannen und gleichzeitig die schönsten Ecken Almerias kennenzulernen, bleibst Du am besten ein paar Tage bei Yvonne und Carsten im Cortjo del Sarmiento. Der alte Gutshof, den die beiden liebevoll zu einem Bed and Breakfast umgebaut haben, liegt einfach perfekt für kleine Ausflüge, Wanderungen oder gemütliche Badetage am Strand in der Nähe von Mojácar. Um Dir einen kleinen Vorgeschmack darauf zu geben, was Dich hier alles erwartet, verrate ich Dir ein paar der vielen Tipps von Yvonne und Carsten, die mich an die schönsten Orte Almerias geführt haben.

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Schönste Strände in Almeria

Almeria hat so viele schöne Strände. Und manchmal gibt es auch noch alte Legenden zu entdecken, wie an dem langen Sandstrand Playa de los Muertos. Der war früher nämlich ein Piratenversteck. Angeblich sollen berüchtigte Seeräuber hier ihre Toten und ihre Schätze vergraben. An der Playa de los Genoveses fand einst eine wichtige Schlacht statt. Dort landeten die aus Genua kommenden Schiffe voller Soldaten, die dem spanischen König Alfons VII im Kampf gegen die Mauren zur Seite standen.
Andere schöne Strände Almerias sind Drehorte berühmter Filmszenen gewesen. Kein Wunder also, wenn sie Dir irgendwie bekannt vorkommen. An der Playa del Mónsul wurde zum Beispiel eine Szene aus Indiana Jones gedreht. Erinnerst Du Dich an die Szene in der Sean Connery mit einem Regenschirm die Möwen aufscheucht?

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Beste Fotospots in Almeria

Unglaublich geniale Fotos kannst Du natürlich im Desierto Tabernas machen. Entweder Du besuchst eine Westernstadt wie Fort Bravo oder Du machst eine Jeeptour durch die Wüste. Die skurrilen Steinformationen, die Mutter Erde hier hervorgebracht hat, sind einfach umwerfend schön.

Aber auch im Cabo de Gato findest Du tolle Fotospots. Einerseits hast Du hier viele tolle Strände und nette Buchten, aber dann gibt es noch diese verfallenen, alten Gebäude, die spannende Geschichte erzählen. Echte lost places eben wie der cortijo del fraile, ein verlassener Gutshof, an dem sich vor langer Zeit eine echte Tragödie abgespielt haben soll. Die Geschichte ist so schaurig traurig, dass sie Dichter und Filmemacher inspirierte. Weniger dramatisch aber auch mega fotogen sind die alten Gold- und Silberminen von Rodalquilar. Einen regelrechten Goldrausch gab es hier gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts. Die Minen von Rodalquilar zählten damals zu den größten Goldgruben ganz Europas. Von hier aus wanderte das Gold in die Tresore der Banken – bis das Vorkommen irgendwann erschöpft war. Nun zeugen nur noch die Überreste der Anlage und die verwaisten Hütten der Arbeiter von der regen Geschäftigkeit, die einst hier herrschte.

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Das beste Essen

Gut essen kannst Du fast überall in Almeria. Aber ein kleines unscheinbares Lokal in Tabernas war für mich das absolut beste Restaurant meiner Reise. Die kleine Bar Hostal El Puente liegt direkt an der Hauptstraße des kleinen Ortes. Das Mittagsmenü besteht aus traditionellen Gerichten, super lecker gekocht und für wenig Geld. Wenn Du unterwegs essen willst, wie die Einheimischen, dann kann ich Dir das Lokal nur empfehlen. Hier gibt es nicht nur Gazpacho, sondern auch Gurullos, Migas, Trigo und andere traditionelle Gerichte.

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Alcazaba in Almeria

Fast unbekannt ist bei vielen Spanienreisenden die Alcazaba von Almeria. Das maurische Erbe dieser gemütlich verschlafenen wirkenden Großstadt lohnt absolut einen Abstecher dorthin! Almeria ist zwar kleiner als ihre großen Schwestern Malaga, Sevilla oder Granada, aber dafür auch ruhiger und weniger touristisch. Hier spazierst Du fast allein durch die mittelalterlichen Gassen der Medina hinauf zur mächtigen Burgfestung. Zwischen dem achten und dem fünfzehnten Jahrhundert, während der Blütezeit der maurischen Herrscher in Andalusien, war Almeria bereits ein bedeutender Hafen. Schiffe kamen aus dem gesamten Mittelmeer, um hier Handel zu treiben. Später eroberten dann die Christen die maurische Festung. Kriegerische Auseinandersetzungen und ein schweres Erdbeben zerstörten leider große Teile der Burganlage. Doch bis heute ist die Alcazaba ein beeindruckendes Bauwerk.

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Wandern in Almeria

Besonders im Naturpark Cabo de Gata gibt es schöne Wanderstrecken. Eine ganz kleine Wanderung, eher ein Spaziergang, ist der Weg um die Mesa de Roldan, einen erloschenen Vulkankrater, bis zur nächsten Bucht. In der Cala de Enmedio kannst Du dann ins Meer springen und ein erfrischendes Bad nehmen – jedenfalls wenn Dir das Wasser nicht zu kalt ist.

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